Donnerstag, 28. Mai 2015

Magie des 1 1/4 Kreises - TTouch - Berührung von Herzen

Auf der Equitana haben wir uns kennen gelernt...
 
Melanie Bartos, eine langjährige Schülerin von Linda Tellington-Jones...  Sie kam an unseren Stand und interessierte sich für meine Aufstellungsarbeit und Ausbildung.... Wir kamen ins Gespräch.. Ich kannte TTouches schon gut von vor 20 Jahren aus meiner Karlsruher Zeit. Bei uns gab es damals am Stall regelmäßig TTeam/TTouch -Kurse.
Während meiner Forschungsjahre mit Homöopathie und Aufstellungsarbeit war Linda´s Arbeit bei mir ein bisschen in den Hintergrund getreten... SCHÖNE Erinnerungen auf alle Fälle!!!
 
Ich hatte auf der Equitana an diesem 3. Tag ganz schön Kopf- und Rückenschmerzen... Die unglaublich Vorarbeit für die Messe, einige Wochen bis nachts arbeiten.... Mein Körper war schon bisschen lädiert.
 
DANN kamen Melanie´s Hände....
5 Minuten TTouch...
Mein Körper war schmerzfrei und fit bis zum Ende der Messe!!!
 
 
Und juhuu, sie wollte die Ausbildung machen und für ein Praktikum zu uns kommen. Schnell war die Idee entwickelt: Sie übt bei mir Aufstellungen für Pferde, dafür bekommen meine Pferde TTouch-Behandlungen... und Ich/ Wir auch :- ))))
 
 
An Pfingsten war es soweit, sie kam für 3 Tage.
 


Devendo mit seinen traumatisierten Erinnerungen:


Anfangs skeptisch wie immer!

Vor Neuem hat Devendo immer Angst !
Seine Erinnerungen rufen:
Bin ich gut genug? Komme ich wieder weg? Gibt es wieder wenig/ nichts zu Essen????
 
 

Die Magie des 1 1/4 Kreises....


Immer wieder schnaubte er aus, schleckte, seufzte oft tief!!!!


Meine Tochter, es ist ja ihr Pferd, schaute, fühlte, war ganz dabei!!

Freute sich für ihn...   wollte lernen...
 

Devendo begann sich an Melanie anzulehnen.


Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, als Mama zu erleben, wie sich Kind und Pferd weiter entwicklen...
 
 



Sie so offen und zart zu sehen......für mich ohne Worte....








Aber wer kann bei dieser

Sanftmut widerstehen...


    ....beginnt da nicht zu lächeln???
 



Kannst Du / Darfst Du mit offenem Herz zu Deinem Pferd gehen??

Traust Du Dich Dein Pferd zu verwöhnen?









Nähere Dich ihm mit offenem Herz.

Berühre Dein Pferd mit offenem Herz.

Lass es teilhaben an Deiner Liebe.

Du wirst Wunder der Liebe erfahren...




herzlichst


Angelika


PS: in den nächsten Tagen wird es noch ein Video von mir geben:

Aufstellungen und TTouch :- )))


Wer sich noch ein bisschen über die TTouch Arbeit informieren möchte..
Hier ein schöne Zusammenfassung als Link:

 Linda Tellington-Jones bei ihrer Arbeit auf Gut Aiderbichl.







Freitag, 22. Mai 2015

Hörst Du auf Deine Intuition???


Im Internet, in Büchern gibt es jede Menge technische Ratgeber. Horsemanship, Dominanz, dieses und jenes Training, Vertrauensaufbau mit Technik XY, Cavaletti, Clicker, Zirkus, Dual und Co versprechen oft perfekte Gymnastik, Gesundheit und Harmonie.

Gaaaanz klar habe auch ich Systeme die ich gerne nutze. Ich bilde mich ja grade bei Marius Schneider / Akademisches Reiten alle 1-2 Wochen weiter...
Heute kommt eine super Frau/ Melanie Bartos - tolle Schülerin von Linda Tellington-Jones - zu mir für ein Praktikum. Wir schauen wie Team und TTouches die Aufstellungen bewegen und Heilschritte begleiten...
Am nächsten Wochenende bin ich bei David de Wispelaere in Toppenstedt...


Und dennoch ist meine Gefühl in Aufstellungen immer wieder:

Wie sehr lieben uns die Pferde als Wesen.
Wie gerne möchten sie mit uns SEIN.
Wie gerne berühren sie uns, begleiten sie uns !!!



Traust Du Dich hinzufühlen??
Traust Du Dich auf Deine Intuition zu hören??
Auch etwas zu tun, was einmal gegen den Verstand spricht - ABER Dein Herz begeistert ist?!!


Bist Du schon bei der Idee Dein Pferd zu fragen:

Warum bist Du in meinem Leben?
Was möchtest Du mir erzählen?
Was wünschst Du Dir für Dein Leben?
Was wünschst Du Dir für Mein Leben?





















Was fühlt Dein Herz da?
Siehst Du Bilder?
Fühlst Du Gefühle?
Erlebst Du ein größeres Ganzes?


Aragorn, ein Warmblutwallach, heilte einen großen Anteil der Einsamkeit nach meiner Krebserkrankung.
Mein genialer Sam - ein dominanter Friesenmischling zeigte mir mehr über Führung wie jeder Managerkurs ermöglicht hätte.
Ronda, eine Westfalenstute, schenkte mir tiefen Zugang zu meiner Weiblichkeit.
Ramiro, mein Spanier, war zu jeder Zeit ein Quell der Inspiration. Viele meiner DVD´s und CD´s sind mir beim Reiten komplett "eingefallen". Absteigen, produzieren, bearbeiten, Fertig in unserem Shop. Das war immer besonders krass. Titel und viel Struktur von meinem Buch, entstand beim Bürsten von ihm...


Lass Dich nähren !!

Ein wunderschönes Wochenende und Feiertage. 

Bestens geeignet für Nähe, Muse und Zusammen-SEIN. Egal mit welcher Technik Du die Zeit mit Deinem Pferd verbringst.  :- ))


herzlichst

Angelika




Mittwoch, 20. Mai 2015

Abschied und Trennungsschmerz


Als Pferdebesitzer ist man immer wieder in der schmerzhaften Situation, ein Wesen, dass einem unendlich nahe stand, verabschieden zu müssen. Es scheint, als ob man das Herz heraus geschnitten bekommt. Man nie wieder Haut besitzt.


Es ist als ob das Universum untergeht, man aber in Zeitlupe zuschaut.

Die Wunde, der Abschied beginnt zu heilen. Teile werden durch Gespräche, durch Verständnis angenommen. Immer öfter kann man loslassen, Ja-Sagen zu dem wie das gemeinsame Leben war...
Man schaut nach vorne, beginnt sich neuen Wundern und dem Leben zu öffnen.

Und dann kommt ein Tag X.

Eine kleine Idee. Ein Gedanke. Ein Geruch. Trennung, Abschied bei anderen... Ein Mensch, den man trifft.
Ein Blick der auf eine einst so gemeinsame Realität fällt...

ALLES ERINNERT AN.....


Und dann reißt möglicherweise einen Teil der Wunde wieder auf, als ob es gestern war.
Fragen tauchen auf, sind wieder da:
Warum ich? Warum WIR? Warum so??


Wieder will alles gesehen werden!!

Der Schmerz.
Die Dramen.
Die Wunde.
Die Göttlichkeit der Gemeinsamkeit.
Diskrepanzen, Reibungspunkte, Wut, Verachtung.


Der gemeinsame Weg des Wachsens, der Liebe.


Meine Seelengefährte... Manchmal vermisse ich dich so...
... Ramiro....unsere Geschichte


Atmen - fühlen - annehmen


Und Musik kann immer ein Trost sein, der die Seele nährt.







herzlichst

Angelika


Montag, 18. Mai 2015

Ängste ist ein großes Thema bei PferdeMenschen


Traust Du Dich mit Deinem Pferd zu machen, was Du für richtig hälst?

Verzichtest Du manchmal auf Blog/Facebook-Einträge, weil Du Stress mit Kommentaren hast?

Passt Du Dich manchmal an, weil Du nicht ausgegrenzt werden möchtest?

Kannst Du Dein Pferd freier lassen, weil Du Eurer Bindung vertraust?

Kannst Du Dich auf Dein neues Pferd einlassen, weil Du den Abschied Deines früheren Pferdes verarbeitet hast?

Ängste können uns vielschichtig behindern. Oftmals merken wir es gar nicht...Und wenn wir die unterschiedlichsten Ängste fühlen, sind wir ratlos.

Jeden Montag veröffentliche ich einen Video auf meiner Fanpage "Hof Hutmacher" und meinem Blog Naturheilkunde als Wochenmotivation und Unterstützung zu den unterschiedlichsten Lebensthemen.

Wer kennt sie nicht die behindernden Ängste...


Hier in meinem Pferde Blog heute auch der Link:






alle älteren Montags-Video´s in meinem Youtube-Kanal für Naturheilkunde.


herzlichst

Angelika



Freitag, 15. Mai 2015

Wir machen ne Pause



Sind mal über´s Wochenende weg... uns ein bisschen ausruhen..




Genießt die Zeit...


herzlichst

Angelika

PS: Nach den ersten Nächten draußen sind die Pferde ganz schön müde morgens und legen sich alle drei 2 Stunden zum schlafen. (Siehe Blogeintrag vom 7.05.) Florian lag in der Box und träumte laut grummelnd. Bis ich die Kamera geholt hatte, schlief er leider "nur" noch still ;- ))

Donnerstag, 14. Mai 2015

Nähe mit Pferden... nur für Foto´s??


Ich las einen Blogartikel (Link unten) und erinnerte mich ....

7000 Foto´s haben wir für mein Buch gemacht..
im Cadmos-Verlag:

Ich will Dich verstehen - Familienaufstellungen für Pferde

Im Vertrag hatte ich unterschrieben.. 80 Bilder musste ich liefern!!! Nach dem Grundgerüst des Buches, schickte ich 20 Foto´s zu den Kapiteln an die Lektorin...

Bis auf 2 wurden alle abgelehnt, mit den Argumenten, schlechtes Licht, unpassende Position etc.


Wie soll man meine feine Arbeit in Bildern darstellen??

 Wie zeigt man die Gefühle von Pferden?

Wie zeigt man die Entwicklung einer Aufstellung von Ohnmacht und dann folgender Entspannung??


Es war eh schon wesentlich mehr Arbeit bis dahin wie geplant...

Ich war wirklich verzweifelt.

Es zeigte sich immer wieder in Aufstellungen: Wenn in einer Aufstellung ein Pferd sich seiner Ohnmacht öffnet, dann steht es definitiv in der schmutzigsten Ecke der Halle. Wenn ein Pferd sich seiner Trauer öffnet, steht es in der dunkelsten Ecke der Halle.

Im Roundpen bei gutem Licht öffnen sich die Pferde wesentlich weniger.... Psychologisch wohl nachzuvollziehen. Wer möchte mit dem Schmerz hausieren gehen?! Sich angaffen lassen? Und dabei noch fotografiert werden??? KEIN Mensch und auch KEIN Pferd!


Ich tat was ich immer tue: Ich stellte auf!!

Ich und das fotografieren
Ich und mein Buch
Ich und die Pferde

Vor allem die Aufstellung:
"Ich und die Pferde" war super spannend!

Auf dem Platz der Pferde bekam ich eine eindeutige Botschaft. Es gibt Pferde, die wollen sich fotografieren lassen. Es gibt Pferde, die sich mit ihrem Gefühlen mehr zeigen wollen und können.
Ich soll mich führen lassen.

Gut, die Aufstellungsenergie war klar! Aber habt ihr schon mal so intuitive Aufstellungen empfunden? Dann sagt der Kopf oft als erstes: Und was muss ich jetzt machen??

Aus der Aufstellung mit dem Buch, war klar, da wollten andere Beispiele ins Buch. Damit andere Pferde. Ich überdachte die Kapitel. Und oh Begeisterung, es kamen mir Ideen mit Neu-Patienten und diese stellten sich gerne zur Verfügung....

Und dann geschah das wunderbarste Erlebniss meines ganzen Buches!!!

Ich war bei einer Freundin und hatte noch die Idee: Schwarzes Pony zu meinem roten Shirt zu fotografieren. Dieses Pony sah die Kamera und ging direkt WEG!


Zugleich in diesem Moment kam
das Pferd im Bild.

Es umhüllte mich mit einer derartigen Liebe, dass ich fast weinen musste.

Es war klar: Er möchte für mich da sein! Er steht auch ganz still.
Er steht auch richtig zum Licht! Und er machte MICH sanft und ehrfürchtig!








Ebenso war es auch bei den Pony´s eine Woche später.












Ich glaube für die Beziehung Mensch-Pferd gibt es zwei Ebenen.

Die Ebene, wo Pferde uns als Führung brauchen und wünschen. Als Leitpferd, als Vorangänger/In, als Gymnast für den Körper, als guten Futterbetreuer. Als Wissender, um einen passenden Stall etc..


Und dann gibt es eine für mich spirituelle Ebene. Wo wir der Weisheit unserer Pferde zuhören sollten - DÜRFEN!!

Eine Ebene der tiefsten Liebe dieses Universums.
Eine Ebene, wo Pferde uns leiten, für uns da sind, als Wesen der unendlichen Liebe.


Viele dieser Momente wurde mir gerade durch und in Aufstellungen bewußt.


HIER ein Video-Einblick bei Youtube in mein Buch :-)


HIER mein Buch bei uns im Shop.



DANKE für die Inspiration für meinen Artikel:

HIER zum Blogartikel vom Blog: Pferde verstehen.


herzlichst

Angelika

 
 
 










Dienstag, 12. Mai 2015

Beschwerdeabteilung...


Kennt ihr das? Die Tiere können alle auch ohne Sprache sehr deutlich zeigen - Hier stimmt was nicht!!

Mein Hund zum Beispiel steht starr mit der Nase im Trinknapf. Aus dem Augenwinkel sieht man sofort, wäre da Wasser drin, könnte er nicht atmen.... OOOHHH Wasser leer!!





Meine Hühner wurden morgens von meinem Mann raus gelassen, weil ich durch Notfälle direkt an´s Telefon ging. Um die Mittagszeit gab es eine Haustür-Besetzung unserer Damenschar. Wir haben Hunger auf Körner!





Darf Dein Pferd seine Gefühle und Befindlichkeiten zeigen??


Ich habe immer häufiger Pferde mit Magengeschwüren in der Praxis.

Und ein Hintergrund in den Aufstellung der sich wiederholt ist - Funktionalität!


Alles was sich für das Pferd nicht rund anfühlt, wird runter geschluckt. In der Fohlenaufzucht, bei der Grundprägung zum Schmied, beim Einreiten wird zum Teil ein derartiges Dominanztraining, bzw. Unterordnung gefordert, dass daraus Funktionalität entsteht.

Bei Menschen ist das natürlich bekannt. Wer seinen Frust immer runterschluckt bekommt Sodbrennen und Magenprobleme.

Bei Pferden ist dies oft erst bei Koliken, Abmagerung und ähnlichem sichtbar.
In Aufstellungen fühlt man sich auf dem Platz des Pferdes oft wie eingemauert, in Watte gepackt, mit Scheuklappen.

Sätze: Bei mir darfst Du Dich zeigen. Bei mir darfst Du auch mal schlecht drauf sein. Bei mir darfst Du auch mal Nein sagen..

helfen dem Pferd sich zu finden.


Meine Pferde bleiben einfach mal in der Box stehen und gehen nicht direkt mit raus, wenn auf meiner Stirn Programm steht, das nicht so passt. Dann denke ich drüber nach, schaue beim Putzen, ob vor dem Programm eine Massage die verspannte Rückenmuskulatur lockert. Plane auch mal um. Nehme eine andere Reihenfolge der drei Pferde beim Arbeiten....

Wenn ich flexibel sein kann, bin ich das.

Wenn ich mein Programm durchsetzen will, finde ich andere Brücken.
Wenn wenig Änderung geht, gibt es ein homöopathisches Mittel als Aufbau oder zur Verarbeitung der Themen und ich rede mit ihnen. Wertschätzung hilft den Pferden, wie den Menschen. Dann kann man praktisch immer besser umgehen mit der Situation. Jede Angst, jeder Schmerz, jedes Nein wird leichter, wenn jemand sagt: Tut mir echt leid, aber heute musst Du mal funktionieren, da ich eine Reitstunde ausgemacht habe, ein Fototermin ist.. Morgen kann ich wieder auf Dich eingehen.

Der Dank:
Super motivierte Pferde.
Ich habe in 12 Jahren 1 mal den Tierarzt da gehabt.
Gesundheit, Freude und vor allem Gemeinsamkeit sind mir mehr wert, wie funktionierende Marionetten.



herzlichst

Angelika

Sonntag, 10. Mai 2015

Muttertagsstimmung....


gerade habe ich im Schlafanzug die Pferde raus gestellt... Das liebt mein Hengst und meine Wallache am Muttertag ;-) saftig Wiese... was braucht´s da mehr?

Ich "muss" wieder ins Bett .. gleich gibt es Überraschung. Unsere kleinste Tochter ist schon die ganze Woche aufgeregt, ob es mir auch gefällt??





Ich wünsche Euch einen wunderschönen


herzlichst

Angelika

Donnerstag, 7. Mai 2015

Offenstallhaltung besser ??


in FB las ich einen Artikel von Akki Schubert zum Thema: Offenstallhaltung -  Das Non-plus Ultra??... (Artikel-Link unten)


Ich habe in den vielen Jahren der Aufstellungsarbeit mit Pferden immer wieder gesehen, was sie schreibt. Nicht jedes Pferd liebt vielleicht Offenstall-Haltung über alles.
Nach meiner Beobachtung haben Pferde unterschiedlichste Bedürfnisse und vor allem auch unterschiedlichste Lebensphasen.
In einer Herde können sie sich umorientieren, aus dem Weg gehen, würden aber auch einfach sehr viel leichter sterben, aufgrund von Unfällen oder Krankheiten, als Ausdruck der Problematik.
Daher glaube ich, auf das Herz hören, gut beobachten ist sicherlich der wichtigste Indikator bei der Stallfrage und wie fühlt sich mein Pferd!
Und klar sollte die Alternative nicht Boxenhaft sein. Meine 3 Pferde kommen im Winter auch nachts rein und sind im Sommer ganz draußen.

Da mein Hengst aber auch nie draußen liegt, hole ich alle mehrfach die Woche stundenweise rein. Kaum in der Box legen sich alle direkt hin und schlafen 2-3 Stunden.

Ich habe eine rießige Sommerweide, da ist der Fluchtinstinkt immer deutlicher aktiver, wie auf kleineren Weiden näher beim Hof im Frühjahr und Herbst. ( Da dösen sie immer nur im Stehen beim Reinholen )
Wenn Du unsicher bist, wie fühlt sich Dein Pferd in Offenstall XY und wie wäre es im Stall ZY mit Box/Auslauf...



Nimm einmal 3 Stühle. Stelle einen Stuhl für Dein Pferd, einen Stuhl für Offenstall XY und einen Stuhl für Stall ZY.









Traue dich einmal Dich in DEIN Pferd einzufühlen....Stelle diese Stühle intuitiv auf... Den genauen Ablauf einer Aufstellung kannst Du HIER auf meiner Page lesen:

Zurm Artikel von Akki Schubert HIER


herzlichst

Angelika




Montag, 4. Mai 2015

Geldstress macht unfrei beim Reiten


In meinem Blog für Menschen und Naturheilkunde, veröffentliche ich seit Beginn des Jahres, jeden Montag ein Video zum Thema: Entfalte Dich...
Das Video vom heutigen Montag ist aber sicher auch für viele PferdeMenschen ein Thema..... kosten doch Pferde eine Menge Geld... Jede Weiterbildung, alles zusätzliche muss erwirtschaftet werden oder man muss an anderen Dingen sparen.
Deswegen mein Montags-Video heute auch hier im PferdeMenschen Blog.


Bei Mehr zu Fragen der Potenz und Dosierung ein Artikel in meinem Blog für Menschen und Naturheilkunde.

Für Fragen zur Homöopathie Pferde gibt es einiges auf meiner Homepage zu lesen.

alle älteren Montags-Video´s in unserem Youtube-Kanal für Menschen und Naturheilkunde.





herzlichst

Angelika


Sonntag, 3. Mai 2015

Schritt - Zeit zum differenzierten Fühlen


Anfang der Woche begann ich meine derzeitige Fortbildung im Reiten bei Marius Schneider. Da mein bisheriger Lehrer David de Wispelaere nach Amerika zurück gezogen ist und nur noch selten Seminare in Deutschland hält, habe ich mich auf der Equitana nach einer Fortbildungsmöglichkeit gesucht, die so im Rahmen 1-2 Stunden mit Hänger ist und meinen Ideen entspricht....

Die akademische Reitkunst hatte mich schon länger interessiert. Ich buchte jetzt erst einmal 5 Termine auf einem Schulpferd... Erst mal schnuppern.. zu Hause ausprobieren und schauen wie ich mich damit fühle und was es bewegt.

In meinen Aufstellungen hatte sich Marius Schneider als nächsten Schritt sehr unterstützend angefühlt. Drum war ich natürlich jetzt gespannt auf die Realität.




Der erste Eindruck war gemischt. Das Schild in der Reithalle ist natürlich mein Ding.
















Mein Schulpferd berührte mich innerlich, war super sensibel bei der Bodenarbeit, wie auch beim Reiten. Echt klasse!!





Im ersten Tageskurs war die überwiegende Gangart Schritt. Gut, ich bin überzeugt von der Feinarbeit im Schritt... Dennoch war ich über das zeitliche Ausmaß sehr überrascht, auch bei einige andere Tatsachen machte ich große Augen.

Ich entschied mich: Ich bin für mich und meine Themen hier, alles andere lasse ich mal außen vor.
Ich möchte meine Handgelenke lockerer bekommen und möchte die Nickbewegung mehr rauslassen. Dies war schon immer eine Schwachstelle bei meinem Reiten, dies ging lange besser. Aber im letzten Jahr während der langen Zeit Schwerstpflegefall meiner Schwiegermutter - ihr häufiger Durchfall, Schreikrämpfe, sehr oft nachts aufstehen - wurde dieses mein Thema zu feste Handgelenke, wieder sehr offensichtlich.

Jetzt möchte ich dies aufdröseln und wirklich verändern/ heilen!!

Was ich für mich wieder erlebte: Im Schritt kann man alles sehr viel besser fühlen. Im Schritt hat man Zeit zu atmen und sich wirklich zu öffnen. Während meiner ersten drei Stunden zeigte sich in der Biegung, im Schulter herein oder Renvers: Solange ich in der Übung bin, fließt die Energie durch den Körper und damit auch durch die Hände.

ABER kleiner Stress beim Zügel aufnehmen, in den Umstellungen der Übungen, da STOCKT es.
Der Atmen stockt, die Brustmuskulatur verspannt sich. Die innere Oberschenkelmuskulatur spannt sich an. Die Energie kann nicht im Fluss sein.... Also kein Wunder, dass da bei den Händen entweder Starre ist oder die Bewegung rechts und links nicht gleichmäßig fliesst. Meine rechte Hand machte definitiv mehr Bewegung wie die Linke!


Der Dressurunterricht bedeutet dann: Beobachten - Üben - Automatisieren...


Ich als systemische arbeitende Psychologin, habe schon vor 15 Jahren im Dressurunterricht beobachtet: Üben ist ok und bringt auch häufig weiter.....

LEIDER haben wir öfter größere Themen hinter dem Körperausdruck, wie wir wahr haben wollen.

In den Gesprächen mit Reitern, mit denen ich damals viele Dressurkurse bei Barbara Heilmeyer begleitete, sowie bis heute in meiner Praxis, zeigten sich zum Beispiel Themen wie:

Hoch gezogene Schulter - Ängste, erlebte Gewalt, innerer Druck, aufgrund von Geldproblemen und Zukunftsängsten

angespannte Brustmuskulatur - nicht verarbeitete Trauer, sei es von einem Tier oder Geschwister, Großeltern, Eltern..

Kopf der nicht nach oben schauen kann - Versangensängste, Stress vor dem kommenden mit dem Pferd/ auch andere Lebensthemen, wie Umzug, Job etc

Es zeigt sich schon individuell, welcher Mensch seine Themen, wo und wie ausdrückt.. Dennoch treten einige Kombinationen im Zusammenhang regelmäßig auf.

Ich selbst nutze nun besonders gerne den Sonntag zum Reflektieren. Ist doch mein Leben da meist ruhiger. Innerlich sich mit seinen Schwachstellen zu beschäftigen, heißt dann hinschauen, hinfühlen schon ohne Pferd. Bereits die letzten Tage war mir beim Reiten klar... Ok, da ist noch einiges an Angst in mir vor Kontrollverlust zu den festen Händen. Klar war das in der Pflegezeit DAS große Thema. Wie oft hatten wir einen Plan, nichts ging, dann war garantiert im Bett alles entgleist, der Pflegedienst zu früh gekommen, hatte nicht gefüttert... Ihre Hilfeschreie gellten durch´s Haus, machten arbeiten unmöglich...

Wenn Du Dich einlässt auf Deinen Körper... auf Deine Beobachtungen... bist Du bereit Dich mit den Themen darunter zu konfrontieren???


Ich hatte schon eine spannende Reise diese Woche....Meine Hände sind bereits nach wenigen Tagen wesentlich lockerer. Meine Angst durfte da sein. Sich selbst Migefühl zeigen für das Erlebte, ist fast immer ein wichtiger Schritt in der Heilbegleitung. Das Gespräch mit einer Freundin tat unheimlich gut!!

Danke Annette :-)   !!!

Ich bin neugierig - Morgen habe ich wieder Reitunterricht bei Marius Schneider :- )

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag mit Zeit für Euch und Euer Pferd.. oder wie bei mir Pferde :-)


herzlichst

Angelika


Hier meine Homepage


Freitag, 1. Mai 2015

Haaaallllooooo



Ganz herzlichst Willkommen auf meinem Pferdeblog :- ))))))

Die älteren Post für Pferde von meinem Menschen Blog habe ich heute hier hereinkopiert...


Freut Euch auf Einträge mit Aufstellungsbeispiele, Anregungen im Bereich Homöopathie und was zu meinem Buch und meinen Pferde-Ideen als Blogbeitrag passt....


herzlichst


Angelika

Cadmos Messe-Film



Freut mich natürlich sehr, im Video vom Cadmos Verlag...


der erste Blick in ein Buch ist MEIN Buch  :- )))))


Es war wirklich toll auf der Equitana....


Wer den Video von meinem Vortrag noch nicht gesehen hat - ist auf der Startseite meiner
Pferde- Homepage


Und auf der Page unter dem Link Messe habe ich einen Artikel und Bilder von und über die Messe eingestellt.



Zu bestellen ist mein Buch auch bei uns im Shop   







herzlichst


Angelika


Ich hänge feeest !!!


Immer wieder schreiben mir Menschen, wie festgefahren eine Situation sein kann. Mit dem Pferd klappt es gar nicht. Körperliche Mängel treten wiederholt auf. Dauernd fällt die Reitstunde aus. Immer wenn man reiten möchte, beginnt der Hofbesitzer mit lauten Sägearbeiten. Das Wetter macht nicht mit... Man muss schon wieder länger arbeiten. Zum gefühlt 100. mal ist im Haushalt, Auto oder ähnliches mit unerwarteten Kosten aufgetaucht, hat damit den neuen Satt...el etc zunichte gemacht.... und und und...

Dann wurde vielleicht schon Tierarzt, Osteopath, Tierkommunikator, eigene Coachingfähigkeiten genutzt - Änderung wenig bis kaum sichtbar :- (((

Ihr könnt versuchen selbst eine Aufstellung zu machen. Und wenn Ihr besorgt seid: Kann ich das überhaupt, neutral irgendwas fühlen??

Auch ich frage gelegentlich gerne mal eben meinen Mann. Du ich hab da was aufgestellt. Kannst Du mal auf den Platz gehen und spontan sagen: Wohin schaust Du? Was fühlst Du? Was empfindest Du zu den anderen Plätzen? (Auch ohne das er weiß was ich gelegt habe oder worüber ich überhaupt nachdenke). Er hat mit den Pferden persönlich nicht direkt etwas zu tun, ist dadurch schon wesentlich "Außen vor", und wenn er einfach nur mal so schauen soll, ist der Verantwortungsdruck geringer. Er muss nicht meine Pferdethemen lösen, sondern einfach mal schauen ;- ))

Ganz oft entsteht durch eine Außen-Meinung eine konstruktive neue Sehensweise. Einfach ein Impuls.




Und PAUSE machen ist auch immer gaaanz perfekt. Gemütlich frühstücken oder ähnliches entspannt. Danach ist JEDE Aufstellung effektiver, weil man alles nicht mehr so eng sieht!




Und wenn´s gar nicht geht, könnt Ihr ja immer noch einen Termin bei mir machen :- ))




Viel Erfolg !!




herzlichst

Angelika



 

Unruhe - Stress in meinem Pferd



Ich hatte eine längere Reitpause aufgrund eines Wasserschadens in meiner Reithalle und der Equitana... Pubertät, Stoffwechselstress durch Fellwechsel...

Eines meiner Pferde war die letzten Wochen zunehmend genervt, warf den Kopf hoch, riss sich auch mal los, bockte öfter quietschend.

Die eingelegte Zeit mit Freiarbeit, den Basics, Massage veränderte nicht wirklich befriedigend sein Gemüt, Ausstrahlung und Arbeitsmotivation...


Gestern nach einem ruhigen Sonntag drängte es sich auf, eine Aufstellung für ihn zu machen.



Bild 1 Ich schrieb einfach zwei Karten - eine für ihn - eine mit dem Thema: Was brauchst Du?

Gerade während ich auf der Karte stand "Was brauchst Du?" kam meine Tochter nach Hause und platzte in mein Büro. Sie war bei einer Schulfreundin zum Spielen...

Ich lachte und fragte sie: Na willst Du mal auf Dein Pferd stehen. Irgendwie ist er nicht gut drauf.

Sie stellte sich auf seinen Platz und sagte: Irgendwie fühle ich mich nicht zugehörig. Irgendwie alleine. Irgendwie ist da ein durcheinander in mir!

Wir redeten über seine Gefühle, seine Vergangenheit. Es war etwas entspannend für ihn.



Aber meine Tochter meinte: Wenn ich auf Calypso stehe - Ich kann es kaum glauben, dass Du Dich für mich interessierst. Eigentlich bin ich es immer noch nicht gewohnt, dass sich jemand wirklich wirklich für mich interessiert. Alle (Zucht/Vorbesitzer) wollten bisher, dass ich alles mache, brav bin und funktioniere.

(Ich habe ihn noch nicht solange. Die ersten Monate musste ich sein Kotwasser heilen und seinen enormen Wachstum begleiten. Dieses Thema seiner Herkunft hatte sich noch nicht gezeigt.)


Ich schaute wirklich mit großen Augen. Am Mittag hatte ich das Montags-Video über Nux vomica gedreht. Da erzählte ich sogar ein Beispiel, wie unangenehm es für Pferde ist, wenn sie immer nur funktionieren müssen (siehe Eintrag gestern)


Ich lies sie die Karte von Calypso umdrehen, nahm ihre Hände und sagte ihr, sie soll doch einfach mal den Energiefluss von Nux vomica in sich ankommen lassen.

Ich blieb auf der Karte " Was brauchst Du" und sagte nochmal: Doch es ist mir Ernst! Es interessiert mich wie es Dir geht.

Ich lies die Karten liegen.

Nach dem Abendessen gingen wir nochmal ins Büro und dann fühlte es sich stimmig an, unsere anderen Pferde und uns beide dazu zu legen. Nach weiteren wenigen Sätzen konnte ich die Karten harmonisch im Kreis legen. Bild 2





Heute in der Reithalle hatte ich einfach Spaß mit ihm....

Verwandlung von Nux vomica :-)

Mal schauen wie es diese Woche weiter geht!!



herzlichst


Angelika








Reiter - Tierquäler


Durch die PETA ist da einiges im Internet zu lesen...


Gerade da ist für mich auch ein Wert in Aufstellungen.
Wenn man zu Pferden in einer Aufstellung Reiten dazu stellt, ist das super interssant.
Sehr viele Pferde LIEBEN es geritten zu werden. Gehe jetzt mal von "richtigem, gesundem" Reiten aus. Dem Pferdekörper und Zustand angepasst. Zur Balance kommend! Abwechslungsreich! Mit Wachstumschancen! etc..
In einer Pferdeherde war es üblich sich im Rang zu entwickeln. Dies bedeutete Weiterentwicklung, körperlich und seelisch für ein Pferd. Klar wurde nicht jedes Pferd Leitpferd, aber es konnte innerhalb einer Herde den Wunsch eines Entwicklungsprozesses leben.

Unsere Pferde können domestiziert, sich kaum von alleine weiter entwickeln. Kuschelpferde gammeln teilweise gelangweilt, zum Teil depressiv auf einer Wiese. Muskelbefreit mit struppigem Fell und totem Blick, ohne Charisma, ohne Selbstwertgefühl. Wie ein Langzeitarbeitarbeitsloser vor der Glotze, wirken sie...

Sinnvoll ist sicher zu schauen, was für welches Pferd passt. Individualität, sensibles beobachten gehört doch aber im Grunde zur Grundausstattung eines guten Reiters ;-)
Nicht immer, aber hoffentlich immer öfter.







Du darfst Dein Pferd fragen - Ob mit Aufstellung - oder Meditativ - oder einfach auf die Körpersprache achten....

Es wird antworten - Mit Gesundheit, schönem Fell, Selbstwertgefühl, Freude und Liebe!!


herzlichst

Angelika

Mein Vortrag - Equitana



Viele konnten nicht zur Equitana kommen, manche wollten den Vortrag zu gerne noch einmal hören, hatten ihn gerade verpasst...

Wir hatten die Kamera dabei und filmten den Vortrag am 19.03.....

Ganz viel Freude.. Bei weiterem Fragen unsere PFERDE-Homepage HIER.



Unser Video-Mitschnitt:




 



herzlichst viel Freude beim Schauen

Angelika


Abschied Equitana 2015





Der letzte Tag war nur gelocht......



Nun ist es vorbei!!!!!

Soooo viele tolle Erlebnisse, da fehlen mir die Worte!!!


 Seufz!!!!


herzlichst

Angelika

 
 
 

7. Tag Equitana -Horseman

 
Bereits direkt ab 10 Uhr hatte ich Anfragen und kleine Aufstellungen...
Es gibt soviele unterschiedliche Schicksale bei Pferden, die heute schon zur Sprache kamen.





Die Verarbeitung von erlebter Gewalt beim Vorbesitzer, Züchter oder beim Beritt, mit Aufstellungsarbeit war heute häufigstes Thema!

Aussprechen was ist:

Ich sehe deinen Schmerz!(zum Pferd)
Ich verstehe, dass du traurig/ enttäuschst bist vom Mensch, dich abwendest und mir kaum zuhören kannst....können erste wichtige Heilsätze sein.


herzlichst

Angelika

 

3. Tag Equitana


Ich sag Euch was.... Es ist klasse !!!
Die Vorträge sind toll für mich!!
Morgen nehmen wir die Kamera mit und nehmen einen Vortrag für alle Zuhause gebliebenen auf!

Die Standnachbarn sind alle super nett! Ich bin völlig überrascht, wie viele junge Menschen, knapp über 20! schon Aufstellungen gemacht haben oder kennen! Es ergeben sich interessante Gespräche, ob über Aufstellungsarbeit, über Sichtweisen von Reitlehrern oder Stallbesitzer oder Menschen, die Reitferien anbieten und die Konflikte der Kinder sehen...
Ich bin begeistert!!!!!!!!!!!
Auf dem Weg nach Hause reden wir noch ganz angeregt im Auto und erzählen uns die Eindrücke und Erlebnisse...
Nur beim Aussteigen dann.... hüstel... mein Körper ist echt ganz schön müde... Ich schaue mich um, ok mein Mann kann mich auch nicht wirklich ins Bett tragen...
Dann sind ja noch die Pferde reinzuholen. Unsere Tochter ist unglaublich mitteilungsbedürftig... Wo sie das - Ich rede gerne - wohl her hat?????

Und dann fällt mir noch ein, was ich unbedingt für den nächsten Tag vorbereiten möchte... Eben habe ich eine Fotokollage hergestellt, mit Kurzzusammenfassung unserer neuen Internet-Seite für Pferde.  


Es gibt doch viele Menschen, die noch gar nichts von Aufstellungen gehört haben, dann ist das doch mit Bildern besser zu verstehen...
Schwups ist es gleich wieder 0 Uhr... Eine Stunde früher wie die letzten 3 Wochen!
Unser Film zum Buch, hier im Shop und mit Video.

Ein super Einblick über die Aufstellungsarbeit mit und für Pferde...






herzlichst

Angelika



1. Tag Equitana


Alles war ganz schön aufregend..

Mit leichten Startschwierigkeiten, weil unsere Scheinwerfer am Stand erst nicht gingen... Willi flitzte in den Baumarkt.. ...
ist dann alles perfekt gewesen...



Die Vorträge haben mir Spaß gemacht, am Stand gab es viele nette Gespräche.. Jetzt bin ich aber ganz schön müde und gleichzeitig auch am Dauergrinsen :- )))))






herzlichst


Angelika


 

Impf-Pflicht (Herpes) bei Pferden


Gestern wurde ich von einer Patientin angeschrieben. Sie würde ihr Pferd gerne ich einen Trainingsstall geben, leider ist da Herpes Impfpflicht. Was kann man machen.

Grundlage ist natürlich das Problem Macht/Ohnmacht/Angst. Wenn die Impfbeführworter an ihre Idee glauben würden, dann würden sie ihre Pferde impfen, diese wären "geschützt"- Ende.

Ein Machtkonflikt. Es wird bestimmt - Wer anderer Meinung ist wird ausgegrenzt!

Nachteile, Gesundheitliche und weitere Probleme werden entweder abgestritten oder totgeschwiegen.

Fakt ist, wer gerne auf´s Turnier möchte, in manchen Ausbildungsställen an Fortbildungen teilnehmen möchte, MUSS sich entscheiden. Kann und will ich diese Immunkonfrontation meinem Pferd zumuten.


Ich nutze bei all diesen Fragen die Aufstellungstechnik.


Aufstellung mit 2 Figuren oder Zetteln am Boden:

Mein Pferd und die Impfung

Wie steht das Pferd zur Impfung? Wie fühlt es sich damit?

Da gibt es große Unterschiede.

Für manche ist das kaum ein Problem. Sie sind stabil und in guter Gesundheit. Da kann der Körper diese Auseinandersetzung verarbeiten.

Andere fangen sich manchmal schon Stunden nach der Impfung an zu jucken. Der Stoffwechsel und der Hormonhaushalt geraten durcheinander.

Husten kann entstehen aufgrund des Geschosses auf das Immunsystem. Die Zusatzstoffen/ Konsvervierungsstoffe IN der Impfung können Quecksilber enthalten. Auch dies führt häufig zu Allergieschüben.

Manche Pferde reagieren mit Schwäche insgesamt, sinken mit dem Rücken ein.

Der Lungenmeridian, der an der Vorhand ist, ist Druckempfindlich und geschwächt. Dadurch werden Sehen, Bänder und Hufe anfälliger für Entzündungen, Risse, Hufgeschwüre. Bis hin zu Nervenreizungen im Gehirn, dadurch vermehrte Schreckhaftigkeit und Ängstlichkeit.


Ohnmacht kann an dieser Stelle heißen: Ich erkenne, akzeptiere, dass mein Pferd im derzeitigen Zustand auf die Impfung mit Megastress, Krankheit oder Unfallanfälligkeit reagieren MUSS.


Heilung:


Passt die Grundidee der Impfung wirklich? Ich schaue mit Aufstellung, ob mein Pferd langfristig wirklich gerne zum Turnier/ Ausbildung möchte und kann.


Ich unterstütze mein Pferd in eine stabile Grundlage zu kommen, dass es die Impfung gut verträgt:

Grundlage gutes Reiten/ Training und passendes Futter setze ich jetzt mal voraus.

Aufstellungarbeit kann weitere Probleme im Pferd lösen, wie zum Beispiel Stress in der Herde oder Stall abbauen, frührere Traumatisierungen aufarbeiten, passende Trainingsmethoden zu finden...

Homoöopathie oder ähnliche Verfahren können die Konstitution so stärken, dass eine Verträglichkeit der Impfung gewährleistet ist.

Silicea, Thuja, Staphisagria Gaben nach Impfungen leiten die Giftstoffe aus. Die Nervenzellen werden stabilisiert.


Silicea zum Beispiel C 30 gegeben wird 3-5 Gaben jeweils 2 Globuli im Abstand von 12 -24 Stunden nach der Imfpung. Dann kommt es zu keiner Schwellung, bzw. jede Überreaktion (Schwellung, leichter Schnupfen, Steifigkeit der Muskulatur, Nervosität /Reizbarkeit des Nervensystems) wird deutlich schneller wieder abklingen.

Bitte den Tierheilpraktiker oder Homöopathen des Vertrauens fragen. Bei mir gibt es jederzeit Telefontermine und Beratung.

Auch mit unserem Grundkurs Homöopathie kannst Du in kurzer Zeit sehr gut selbstständig arbeiten, viele kleineren Probleme super schnell heilen können. Bei tiefgehenderen Krankheiten, die Arbeit des Tierarztes und die konventionelle Therapie unglaublich unterstützen. Folierte Karten mit den wichtigen Mitteln sind in Folie geschweißt, haben ganz viele meiner Patientin in der Sattelkammer.
Schau was für DICH passt.



Konstitutionsmittel sind Mittel die auf die Gesamtheit wirken. Ist das Pferd zum Beispiel übersensibel, will alles immer besonders gut machen. Ist ein bisschen schreckhaft, neigt eher zu glasigem Nasenausfluss, kann zum Beispiel Arsenicum Album das Pferd entspannen und mehr in seine Balance bringen. Dann kann es stressfreier die Impfung verarbeiten.


Individualität ist gefragt, ein Pferd ist ein lebendiges Wesen und reagiert entsprechend seinem Charakter und seiner Konstitution.


Vor der Impfung sollte das Pferd ein gute Immunlage haben, sowie in angemesser psychischer Verfassung. Nach der Impfung kann eine Nosodentherapie als Ausleitung sinnvoll sein.

Nosode = homöopathische Potenzierung des jeweiligen Erregers wie Tetanus, Rabies/Tollwut, Herpes etc...
Man kann eben auch die Potenzierung des Impfstoffes als homoöopathisches Mittel verordnen. Auch dies ist bei langandauerenden und hartnäckigen Nebenwirkungen nach der Impfung oft ein Heilsegen.



Ein Artikel zu diesem Thema, über die Anwendungsmöglichkeiten der Herpes Nosode steht HIER bereits in meinem Blog.


Wie aufgestellt werden kann, erkläre ich HIER auf unserer Internet-Seite.



Sinnvolle Ergänzung ist sicher unsere CD HIER im Shop.








herzlichst

Angelika

Familienaufstellungen und Hängertraining

Viele Pferde gehen nicht oder nur mit sehr viel Stress und Gewalt in den Hänger.

In der Arbeit in meiner Praxis zeigten sich blockierende Erlebnisse und Prägungen bei Besitzer und/ oder Pferd. Die wichtigsten Probleme mit Lösungsmöglichkeiten für Mensch und Tier sind hier im Video zusammen gefasst.


Bei der Frage: Wer kann vor Ort, wie helfen, zeige ich die Vorteile und Möglichkeiten der systemischen Aufstellungsarbeit. So kann Hilfe wirklich zur Unterstützung werden.

Ich wünsche viel Erfolg mit unserem Video.




herzlichst

Angelika



Hausapotheke Homöopathie

Viele Patienten haben mittlerweile einige homöopathische Mittel, manche haben sich eine Hausapotheke gekauft. Darin sind dann meist die 40 wichtigsten Mittel enthalten. Immer mal wieder gibt es bei Verordnungen Chaos, welche Fläschchen sind schon da.. wo hab ich die denn???

Geordneter geht es mit Taschenapotheken oder auch bei Google unter dem Stichwort homöopathische Notfallapotheke gibt es da von verschiedenen Anbietern komplette Sets. Ich finde die Mittel von www.remedia.at günstig, dort gibt es auch wirklich ALLES, in unterschiedlichsten Potenzen und auch verschiedenen Verpackungseinheiten.

Für mich im Stall habe ich mir eine Apotheke gerichtet. Im Baumarkt fand ich eine Schraubenkiste die ich persönlich perfekt finde. Ein Fläschchen hatte ich zur Probe beim Aussuchen dabei, dass die Tiefe stimmt und der Deckel zu schließen ist. So kann ich sie auch bei Fortbildungen einfach in den Kofferraum legen.
Ich habe meine Globuli in einem Alkohol/Likör Gemisch aufgeschüttelt. Das kann ich einfach auf ein Pferdeleckerli auftropfen. Pferde, Ziegen, Hund und Schweinchen.. alle finden das lecker und nehmen die Mittel sofort.


 
 



Damit ich die Mittelnamen lesen kann, habe ich die Deckel mit einem wasserfesten Stift beschriftet. Super finde ich die Stifte für CD-Beschriftungen.

Damit ist alles griffbereit und praktisch anwendbar.

herzlichst

Angelika


Aufstellungen - Geht nicht

Eine Kundin schrieb mich an... Ich finde die Produkte, die ich bisher gekauft habe, prima. Würde auch gerne zu dem ein oder anderen Thema eine Aufstellung machen. Aber egal wann ich es mir vornehme... Ich tue es nicht! Woran könnte das liegen??

Da gibt es mehrere Punkte:

Angst vor der Veränderung
Egal was ich aufstelle, dadurch wird sich etwas verändern. Wenn dann Angst besteht, Veränderung bedeutet Verschlechterung. Dann kann diese Angst so blockieren, dass ich es unbewußt sabotiere.
Versuche Dich erst mal mit dieser Angst zu beschäftigen, dahin zu atmen.. Am besten mehrfach täglich, dann bekommt man Handlungsmut.

Angst vor dem Schmerz des Hinschauens:
Manche Punkte die im Leben betrachtet werden müssten oder wollen, stehen mit intensiven Gefühlen in Verbindung. Da kann beim Aufstellen deutlich Angst, Trauer oder Ohnmacht gefühlt werden. Wenn man dann Angst vor diesen Gefühlen hat, dann stellt man lieber nicht auf. Es steht meist direkt mit der Angst vor Kontrollverlust in Verbindung. Dahinter steht, wenn ich mich auf diese Gefühle einlasse, dann hört das ja niiiiie wieder auf!!!
Die Wahrheit: Jedes intensive Gefühl kann im Normalfall nur 3-8 Minuten da sein. Wenn man sich einlässt, hinein fallen lässt, dann fällt man durch, die Nerven MÜSSEN wieder etwas anderes fühlen. Oft folgt dann Stolz auf sich sein, Erleichterung, Entspannung und ähnliches. Sonst braucht es einfach Begleitung von einem Therapeuten oder dem Mensch des Vertrauens.

Angst zu Versagen:
Es gibt Menschen, egal um was es geht. Sie denken so unglaublich schlecht über sich, dass sie viele Dinge im Leben gar nicht machen. Mit der Idee, ich kann es ja eh nicht. Das blockiert viel Handeln. Da hilft natürlich sich bewußt machen: Dies sind Prägungen der Kindheit. So wurde über mich gedacht. Probieren geht über studieren. Oder Üben macht den Meister ;- )
Manchmal braucht es da Hilfe mit echter Heilung, Vater/ Mutter der Kindheit, vielleicht mit einer Erziehungsperson, die einen massgeblich so geprägt hat.

Hilflosigkeit:
Einige Menschen haben in der Kindheit bei Themen, bei denen Verantwortung übernommen werden muss, eine Grundentscheidung getroffen. Ich will/ muss mich hilflos fühlen. Dann überlebe ich!!! Das entsteht oft bei erlebter Gewalt in der Kindheit. Da braucht es Traumatherapie, um danach eine neue Entscheidung zu treffen. ICH darf MIR helfen. Schaut mal im Blog unter dem Label Trauma, da erkläre ich vieles dazu.

Resignation:
Ich fühle eh nichts. Auch da steht fast immer ein Trauma oder eine der oben aufgeführten Ängste eine Rolle.

Angst vor dem Schritt der danach kommt:
Wenn man etwas löst, dann folgt ein nächster Schritt... Wenn ich umziehe, muss ich neue Nachbarn kennen lernen. Wenn ich Sexualität lebe, kann ich schwanger werden. Wenn ich einen Brief schreibe, wird Kontakt entstehen...
Ich kenne viele Themen, da macht der Schritt danach, sooooooviel Angst, dass man lieber NICHTS tut... Dann kann es schon kein danach geben.

Bei allen diesen und weiteren Themen:
Es hat immer einen Sinn, warum die Dinge so sind wie sie sind!

Annahme, Jaaaa, da gibt es einen tiefen Sinn in mir. Auch wenn ich diesen noch nicht kenne, Ich kann mich dafür öffnen!!

Diese Offenheit schenkt oft im Außen neue Ideen, Heilschritte und Möglichkeiten. Unterstützend kann sicher nach meinem Weltbild Bachblüten, Homöopathie sein oder Begleitung eines Menschen der sich auskennt.

herzlichst

Angelika

Buch fertig !!!

Nun ist es endlich soweit. Der Text von meinem Buch ist schon seit letzter Woche fertig, gerade hat Willi die letzten Bilder bearbeitet und alle auf eine CD kopiert. Jetzt geht das Buch ins Layout und dann in den Druck.

Gedanken springen unsortiert durch meinen Kopf... Wau, hätte ich das vorher gewußt, ich hätte es nicht gemacht... Boa, ist das klasse geworden!! Juhu, endlich bin ich fertig. Oh, wie genial, endlich darf ich wieder schreiben, wie ich Lust habe!!! Pu, das war die längste Blogpause, die ich je hatte, wie schön wieder hier und in Facebook mit Euch im Kontakt zu sein!!!

Doch erstmal DANKE... an meinen genialen Mann. Immer hat er mir zugehört, und das waren einige Nächte, in denen ich mich schlaflos hin und her schmiss. Wir dann redeten, Entscheidungen trafen, ich wieder zur Ruhe kam. Er brachte wunderbare Ideen ein für die vielen Foto´s. Die letzten Wochen ging es jetzt nur noch um das Buch. Jetzt sind wir echt froh wieder in unser "normales" Leben zurück kehren zu dürfen.

Ganz besonderen DANK meiner Lektorin Maren Müller.
Aufgrund verschiedener Personalprobleme im Verlag gab es ja zu Anfang ganz schön Chaos. Der Drucktermin verschob sich, ein Teil meines Buches musste umgeschrieben werden, durch Umstellung und Entnahme einiger Beispiele fehlten eine Menge Foto´s.
Dann bekam ich Maren, mir angepriesen als eine der besten Lektorinnen des Verlags, an meine Seite. Sehr skeptisch war ich, sie kannte Aufstellungen nicht, wie sollte das funktionieren? Sie hat sich super schnell in die ganze Materie eingearbeitet. Ich habe sie manchmal echt bewundert, es ist einfach anstrengend sich über so viele Stunden mit Aufstellungen zu beschäftigen, und es sind ja richtig viele Aufstellungen und dann auch mit wirklich emotional intensiven Themen.
Im Geiste hatte ich mein Buch mindestens 3 mal in die Tonne getreten, beständig haben mich ihre Kommentare durch den Wust an Änderungen geführt. DANKE!!!!

Wir haben für Euch bereits den ersten Video als Einblick gedreht, (diesmal in der Ansprache mit Sie gedreht, sollte halt zum Buch passen, wir sind ja nicht lauschig unter uns ;-) )




Und ich liebe es immer, wenn am Ende des Kinofilmes so besondere Highlights zu sehen sind, die Teil waren, aber halt nicht wirklich dabei sind:

Der schönste Augenblick -
Ich war echt am Anschlag, so viele Fototermine, immer der Stress mit dem Wetter und dem Licht. Welche Pferde wollten mitmachen... Der Zeitdruck im Genick, nächste Woche muss alles fertig sein... Was ziehe ich an?? Bei den ersten Foto´s war ich erst richtig angespannt im Gesicht. Das ausgewählte Pferd drehte sich immer weg... Dann kam Santos.. Er kam stellte sich hin, stupste mich an. Er war bereit, ich schloss meine Augen und auch wenn ich jetzt dran denke, kommen mir fast die Tränen. In einem Augenblick war alles wieder da. Die Liebe zu meiner Arbeit, meine Lebensfreude, mein Wunsch in den Foto´s die Verbundenheit ausdrücken zu dürfen, die Aufstellungen schenken...




Und Joe war echt süß, seine Besitzerin erklärte, er lässt sich sicher gerne mit Dir fotografieren, aber erst muss er dir einige Male sein Kompliment vormachen dürfen.. Es stimmte!



Und was natürlich nicht sein darf!!!!
Die Pferde sollten ja die Ohren möglichst nach vorne gerichtet haben, also raschelt man mit irgendwas, dann schauen sie interessiert. Wir sind mit allem durch!! Florian kennte jetzt jede Plastiktüte, jeden Schirm, jeden Schal. Das hat Wert für den Rest des Pferdelebens, ich sollte sicher dankbar sein für dieses etwas ausgewöhnliche Schrecktraining. Aber ca 2000 Foto´s machten wir bis das Cover möglich war. An diesem Tag hatte er wirklich kein Bock! Es ist doch ein ernstzunehmendes Fotoshooting!!!! Mmm, ich konnte nur noch lachen, er kasperte dauernd rum... es ging am nächsten Tag weiter :- ))




Raika und unsere Hühner, neugieriger geht´s nicht! Kaum standen wir irgendwo... alle um uns rum, was ist da los? Was machen die da? Auf den Foto´s hört man ja wenigstens das Gegackere nicht.. Raika, als astreiner Jagdhund, machte mich natürlich sofort auf alle Vögel aufmerksam... Willi fragte dann dezent - Hallo, machen wir jetzt noch die Aufstellung weiter.. oder was??



Und natürlich dürfen auch von unserem Schwein angekabberte Besen nicht ins Buch!! Auch wenn sie im Verlauf Teil der Aufstellung werden. Und es war eine echt aufschlussreiche Aufstellung, leider nicht dekorativ genug!!




für manche war die Arbeit, die Aufstellungen sehr entspannend.. Ich möchte nicht sagen, mein Text wäre langweilig!!




Und wenn ich mich an diese Fotosession erinnerte, brrrrrr.. Den größten Teil des Buches schrieb ich im Januar und Februar, ich konnte mich ja nicht immer auf Foto´s in der dicken Jacke ablichten lassen! Leider entspannen sich die Pferde bei einer Klangmassage erst so richtig nach einiger Zeit echter Therapie. So war ich dann insgesamt eine Stunde bei 3 Grad im T Shirt! Und da meckert man immer über Heidi Klum, sie sei zu streng zu ihren Models!




Und jetzt und jetzt ist das wieder DRAN!!!!




Ich wünsche Euch viel Vorfreude auf mein Buch


herzlichst

Angelika





Danach - Aufstellungen mit Pferden

Jetzt bin ich nach ereignisreichen Wochen wieder zu Hause angekommen..

Bald 2000 km gefahren, ca 3500 Fotos gemacht, viele Live-Aufstellungen, einige am Telefon und Skype...

Es hatte so euphorisch vor 6 Wochen begonnen. Die Inhaltsangabe meines Buches war ja schon lange im Kopf, die Pferde und Aufstellungen waren klar... Nachdem ich die ersten 3 Kapitel geschrieben hatte und zum Verlag geschickt hatte, ups schwummerte mir etwas..... Ich hatte als Psychologin mit hunderten gelesenen Büchern eine Kleinigkeit falsch verstanden. Unter der Idee 80 Abbildungen für mein Buch, verbarg sich nicht die Realität von Grafiken oder Figuren...
Nein, damit waren vor allem auch Fotos gemeint!!!

Naja, vor 16 Jahren begann meine Aufstellungsarbeit und Forschung. Da gab es noch schöne Mitschriften, aber die Pferde wären heute locker zwischen 30 und 40 Jahren... Somit reihenweise im Himmel. Dann hatte ich viele Jahre nicht mitgeschrieben, aber viele Aufstellungen gerade von Gruppen immer noch sehr nachvollziehbar im Kopf. Namen und sonstiges.. Schall und Rauch.. Und die Fotos von 10 Jahren.. Die Digitalkamera´s gaben gerade mal ca. 356 KB her, aber heute soll´s ja richtig!! zu sehen sein, damit also 2 MB!!!!

Diese Kleinigkeit erreichte mein Stammhirn vor 6 Wochen also! Damit war klar, nichts in dem Buch konnte so bleiben wie es in mir war. Ganz klar, um einen Einblick in die Arbeit zu gewähren, war die Idee von Fotodokumentation ja schon etwas sehr interessantes....

Also alles wieder komplett von vorne. Welches Pferde passte mit seiner Geschichte in mein Buch??? Welcher Besitzer würde sich damit oder dabei fotografieren lassen????? ganz klar noch mehr Fragezeichen!! Wer weint schon gerne vor der Kamera? Und auch Pferde lassen ihre Ohnmacht lieber in der Dunkelheit in eher der schmutzigen Ecke zum Vorschein kommen. Das sieht aber wiederum auf dem Foto nicht so schmuck aus! Klar Spinnenhudeln, Grünspahn an der Reithallenwand und Kotflecken am einst weißen Traumpferd, können noch mit Photoshop gesäubert werden...

Unser Lieblingsspruch vor einigen Wochen:
Wie waschen Sie ihr Pferd? Ganz klar mit Photoshop!!

Und dennoch, Eins nach dem Anderen entwickelte sich. Menschen und Pferde öffneten sich. Ich erinnerte mich auf den Autobahnen gerne an die Innschriften bei Asterix und Obelix, wieviel Gallonen Bier, Bleistifte und ähnliches es brauchte, bis der Comic fertig war!

Gestern Abend war es jetzt doch soweit!!! Ich war durch viele schmerzhafte Aufstellungen gegangen. Begegnungen mit Schlachtterminen, Futter- und Wasserentzug um ein Pferd gefügig zu machen, Schläge mit Stangen, Stierkampfarena mit Demütigungen der schlimmsten Vorstellung, qualvoll verstorbenen Mütter, Schicksalen von Besitzern - ABER mein Buch ist innerlich jetzt neu fertig, der Rahmen ist klar, die Geschichten sinnvoll zugeordnet...

Und es ist noch tief gehender, noch sensibler, noch umfassender als ich es mir vorstellen konnte. Klar muss und will ich jetzt noch Worte finden, für das Erlebte, für das Aufgezeichnete, für das Wahrgenommene...

Dabei die Geschenke - Unendlich viel Liebe!!!

Ob fast jedes Pferd eine Zeit bei mir stehen blieb, mich einhüllte mit seiner Liebe, ob einige mich innigst zart im Gesicht berührten, ich einfach wunderbare Momente der Dankbarkeit und Freude mit den Besitzern erlebte....
So nett wurde ich von den Besitzern mit Kaffee und Kuchen verwöhnt... Mein Mann mich jeden Abend in den Schlaf streichelte, um mich zu entspannen, meine Mutter immer wieder für unsere Tiere und Kinder einsprang.. Viel viel Liebe!!!!

Und was ich ganz besonders fand: Fast alle Pferde, wie schwer auch ihre Geschichte war, wie ängstlich, verspannt, desillusioniert, abgewendet sie auch innerlich waren, sie gähnten und entspannten sich zutiefst... Ein kleiner Einblick:













Das Schönste war heute morgen das erste Frühlingserwachen.. Der Specht klopfte, die Vögel zwitscherten, die Sonne streichelte sicher alle Menschen hier bis in die Seele....

Ich wünsche Euch Hingabe an Eure Ideen und Projekte

herzlichst

Angelika










Rollkur und Aufstellungsarbeit

Heute ist es also soweit. Ich fahre ins Pferdegesundheitszentrum Equo Vadis.

In einem WDR-Beitrag über Rollkur bin ich auf dieses Pferd aufmerksam gemacht worden. Beim WDR war es nicht mehr verlinkt, aber bei Youtube gefunden:




Es wurde wieder einmal der Abreiteplatz gezeigt, wie viele Reiter immer noch länger in der Rollkurtechnik reiten, obwohl dies mittlerweile verboten ist. Es hat massive Auswirkungen auf die Gesundheit des Pferdes, über die Psyche werde ich jetzt mit Aufstellungsarbeit Einblicke schenken.
Für alle Nichtreiter auf meiner Seite: Rollkur bedeutet, dass einem Pferd beim Reiten der Kopf bis zur Brust gezogen wird. Macht das mal 15 Minuten bei der Hausarbeit und erlebt selbst.

In diesem Beitrag wurde Frau Kattwinkel interviewt, eines ihrer aufgenommenen Gnadenbrotpferde hat viele Schädigungen durch langes Reiten in der Rollkur. Genaues weiß ich nicht, dass wird sich heute nachmittag zeigen. Körperlicher Zustand auf alle Fälle: Verschobener Kehldeckel, massive Fehlabnutzung der Wirbelsäule...  Ich sehr interessiert, dass so ein Fall auch in mein Buch kommt. Frau Kattwinkel hat sich gerne bereit erklärt, mit diesem Pferd aufzustellen. Deswegen fahre ich heute dorthin.

Je mehr wir fühlen können was wir haben, was wir damit tun... Je mehr Heilwege angeboten werden, umso größer ist die Chance neue Wege, heilere Wege einzuleiten.

Tierschutz bedeutet für mich nicht, weiteren Hass und Verurteilung zu schüren, es heißt für mich:

Verstehen ! Annehmen was sich zeigt ! Auswege aufzeigen ! Lösungenswege öffnen !!!!


Ich werde Euch weiter berichten..

herzlichst

Angelika